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Total Verfriemelt

am Rande des Wahnsinns

Für die ESX 3.5 Server haben wir immer das VISBU Virtual infrastructure backup utility von Xtravirt eingesetzt. Das Script erstellt einen Snapshot von der virtuellen Maschine, kopiert die VM auf SMB, NFS oder lokales Storage und löscht das Snapshot anschließend wieder. Für den ESXi war dies Script leider nicht verfügbar, da es auf Konsolenbefehlen aufbaut die der ESXi nicht kennt.

Endlich habe ich etwas gefunden, das auf gleiche Art und Weise meine ESXi VMs sichert.

Link

Der erste Test läuft noch, sieht bisher aber ganz gut aus. Werde später mehr berichten.


Update:


Scheint wirklich sauber zu laufen. Die “Backup VM” per VI-Client wieder importiert und angestartet. Sie bootet sauber hoch und es sind auch sonst keine Fehler zu erkennen. Werde vorab erstmal die Music Player Daemon VM drin lassen und das Script nachts per Cron anstarten, wenn die Backuprotation ebenfalls sauber läuft gehts nach und nach in den Produktivbetrieb über…

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Kommentare

Es gibt 56 Kommentare für diese Verfriemelung.

  1. microfun on Februar 23, 2009 3:26 pm

    Cooles Script! Funzt super, danke fuer den Hinweis!!

  2. Memo on März 23, 2009 1:49 pm

    das skript funktioniert soweit ganz gut. Ich versuche jetzt eine Backup auf eine Festplatte über das lan aufzubauen. Klappt nicht so. Hast du was brauchbares für mich? Ich habe schon auch im Inet gegoogelt, aber nichts hilfreiches erhalten. Bis jetzt.

    grüße Memo

  3. Bjoern on März 23, 2009 2:24 pm

    @Memo Wie gehst du denn genau vor? Am einfachsten ist es, die Festplatte via NFS freizugeben und das NFS Volume dann auf dem ESXi zu mounten.

  4. Memo on März 23, 2009 3:24 pm

    ich hätte meine Frage besser spezifizieren sollen, nicht?:)

    Ich habe hier 2 ESXI Server mit jeweils 6 gig RAM und 4×2,66 DualCore Prozzessoren. Zuerst dachte ich, dass ich mit einem SAN einen gemeinsamen Speicher nutzen könnte. Das wurde mir nicht gestattet. Stattdessen sollen beide nur über das Firmen-LAN verbunden sein. Alles andere ist nicht erlaubt.

    Das NFS klingt sehr gut. Dachte ja eher an eine FTP-Verbindung, aber NFS scheint besser zu sein.

    So kommt jetzt das Problem. Ich kenn mich mit der Materie nicht aus und muss mit NFS neu anfangen.

    Wie bekomme ich eine NFS-Server-Adresse zugeteilt, wenn ich am Zielsystem kein OS/Distri am laufen habe?

  5. Bjoern on März 23, 2009 6:06 pm

    @Memo Mir ist immer noch nicht ganz klar was du genau vor hast. Irgendwie liest sich das für mich so als ob du von einem ESXi zum anderen backupen willst…??? Der ESXi kann nicht als NFS Server arbeiten, also wird das so nix.

    Du bekommst das NFS/iSCSI auf einem ESXi nur gemountet, wenn auch ein entsprechender NFS/iSCSI Server (egal ob SAN/NAS/Linux Dist./Windows) im LAN läuft und die Platte bereitstellt. Diesen kannst du dann per VI-Client oder im Script ins Dateisystem mounten.

    http://nfs.sourceforge.net/nfs-howto/ar01s04.html#mounting_remote_dirs

    Die sinnvollste Lösung wäre schon ein shared Storage.

    Ich gucke jetzt mal in meine Glaskugel und sehe, dass du eventuell vorhast eine gewisse Redundanz einzubauen, sprich ein ESXi raucht ab und du kannst die VM auf dem anderen ESXi wieder anstarten. Zumindest hab ich das für weniger kritische Dienste so gehandhabt.

    Aber egal wie man es dreht, sehe ich ohne shared Storage keine Möglichkeit.

  6. Memo on März 24, 2009 9:16 am

    Guten Morgen Broern! Genau das hatte ich vor. 2ESXi sind existent, wobei vom ESXi_1 ein Backup erstellt und auf den Storage vom ESXi_2 gespeichert wird. Wobei der Verbindungsaufbau über LAN realisiert werden soll. Ein Shared Storage soll nicht verwendet werden.

    Bin leider nicht der Admin und habe keine Entscheidungskompetenz über das Hardwaregestrick. Kann also kein Shared Storage aufbauen. Muss mit dem Arbeiten, was da ist.

    Ja genau, das ist auch bei mir so. Für ESX gibt es ja von VMWare die Software für solche Probleme. Wir wollten kostenfreie Implementation für ESXi ausprobieren.

    ich installier mal eine ne Windows-VM um den NFS-Server aufzusetzen. Ich hab ja gehofft, dass ESXi das automatisch mounten kann.

    Ich meld mich nochmal. Probleme gibts nämlich immer.:)

    @ot

    1.irgendwie funktioniert die Email-Benachrichtigung nicht so, wie es soll. Wird es nciht sofort abgeschickt?
    2. Schöne Seite.;)

  7. Memo on März 24, 2009 9:51 am

    huhu,

    hast du schon erfahrungen mit rsync, scp und bacula mit ESXi gemacht?

  8. Bjoern on März 24, 2009 10:12 am

    @Memo Morgen, schön das dir die Seite gefällt, bin für Feedback immer zu haben.

    Bei dem ESX/ESXi kannst du sauber über den VI-Client ein NFS Storage hinzufügen. Einfach IP des Server + Pfad + gewünschter Name eintragen und er zieht es an. Weiß jetzt nicht was du mit “automatisch” meinst. Zudem ist ne VM als NFS-Server ja nicht wirklich sinnvoll O.o, zum gucken wie das ganze zusammenspielt aber Ok.

    Dein angesprochener “Umweg” über scp, rsync etc. könnte zwar klappen, ist aber in meinen Augen nicht so das gelbe vom Ei, ergo hab ich da auch keine Erfahrungen.

    Die eMail-Benachrichtigung wird sofort nach beendigung des Jobs rausgeschickt. Da solltest du vielleicht mal ins Log des Mailservers gucken ob der die Mail überhaupt annimmt.

  9. Memo on März 26, 2009 11:16 am

    Hallo Bjoern,

    hab den gestrigen Tag damit verbracht, mir mal das NFS anzusehen. habe natürlich ein NFS-Server nun gestartet, damit ich ein Backup rüberziehen kann.

    Wie kann ich denn über VI-Client (kein Center) (ESXi) ein NFS-Server einbinden? Ich komme nicht mal in die Konsole rein.

    Bin ein totaler Anfänger mit dem VI-Client, daher auch die frage. Hab die Hilfe genutzt, aber der sagt mir nicht wirklich viel.

    thx

    Ps. ich habe mal eine andere emailadresse eingetragen, bin mal gespannt, obs diesmal funktioniert.:)

  10. Memo on März 26, 2009 12:20 pm

    hallo,

    okay. Frage hab ich mit googlen gelöst. SSH freigeschaltet und mir zugriff auf die Console über Putty verschafft.:) Peu a Peu läufts.

  11. Bjoern on März 26, 2009 12:43 pm

    Um ein NFS Storage einzubinden, benötigst du nichtmal Konsolenzugriff. Wie gesagt, es geht über den VI-Client. Unter Configuration -> Storage -> Add Storage -> Network File System.

  12. Memo on März 26, 2009 1:18 pm

    Hab ich mir gedacht, nur ich habe keine Configurationsmöglichkeit.

    schau her:->

    http://img124.imageshack.us/img124/3489/client.jpg

    daher versuch ich es über die Console. Er sagt mir aber, no such file or directory. Der Mountpoint ist nicht gut gesetzt glaub ich.

  13. Memo on März 26, 2009 3:05 pm

    läuft läuft. Du hattest recht und ich war blind….:( umsonst 2std mit der Console sich beschäftigt.
    BigTHX!

  14. Bjoern on März 26, 2009 5:23 pm

    Umsonst beschäftigt man sich nie mit der Console… Aber schön das es nun läuft.

  15. Memo on März 27, 2009 10:37 am

    guten Morgen.:)

    darf meiner einer dich wieder nerven?

    Ich habe ghettoVCB.sh soweit editiert,

     #!/bin/bash
    # Author: william2003[at]gmail[dot]com
    # Date: 11/01/2008
    #
    # This script is cron'd everyday to run backups on certain set of VMs and will overwite the previous backup if exists
    #
    # directory that all VM backups should go (e.g. /vmfs/volumes/SAN_LUN1/mybackupdir)
    VM_BACKUP_VOLUME=/vmfs/volumes/ESXi_Backup
    #
    # Split VMDK into 2GB sparse files 1=yes, 0=no
    ENABLE_2GB_SPARSE=0
    #
    # Number of backups for a given VM before deleting
    VM_BACKUP_ROTATION_COUNT=3
    #
    # Directory naming convention for backup rotations (please ensure there are no spaces!)
    VM_BACKUP_DIR_NAMING_CONVENTION="$(date +%F)"
    #
    # Shutdown guestOS prior to running backups and power them back on afterwards
    # This feature assumes VMware Tools are installed, else they will not power down and loop forever
    # 1=on, 0 =off
    POWER_VM_DOWN_BEFORE_BACKUP=0
    #
    # enable shutdown code 1=on, 0 = off
    ENABLE_HARD_POWER_OFF=0
    #
    # if the above flag "ENABLE_HARD_POWER_OFF "is set to 1, then will look at this flag which is the # of iterations
    # the script will wait before executing a hard power off, this will be a multiple of 3
    # (e.g) = 4, which means this will wait up to 12secs before it just powers off the VM
    ITER_TO_WAIT_SHUTDOWN=4
    #
    ##########################################################
    # NON-PERSISTENT NFS-BACKUP ONLY
    #
    # ENABLE NON PERSISTENT NFS BACKUP 1=on, 0=off
    #
    ENABLE_NON_PERSISTENT_NFS=0
    #
    # umount NFS datastore after backup is complete 1=yes, 0=no
    UNMOUNT_NFS=0
    #
    # IP Address of NFS Server
    NFS_SERVER=138.222.209.200
    #
    # Path of exported folder residing on NFS Server (e.g. /some/mount/point )
    NFS_MOUNT=/ESXi_Backup
    #
    # Non-persistent NFS datastore display name of choice
    NFS_LOCAL_NAME=nfs_storage_backup
    #
    # Name of backup directory for VMs residing on the NFS volume
    NFS_VM_BACKUP_DIR=ESXi_Backup
    

    die Angaben sind meines wissen richtig. Leider bleibt er bei Usage: ghettoVCB.sh [VM_FILE_INPUT] in der Konsole hängen. Ich denke mal, dass soll er nicht.

    Im link steht ja hier,

    The input to this script is a file that contains the display name of the virtual machine(s) separated by a newline. When creating this file on a non-Linux/UNIX system, you may introduce ^M character which can cause the script to miss-behave. To ensure this does not occur, plesae create the file on the ESX/ESXi host.

    Ich bekomme aber hier keine Virtuellen Maschinen zu sehen. Kannst du mal drüber schauen.

    Wenn ich dich nerven sollte mit meinen unterqualifizierten fragen, gib bescheid. Danke dir vorab.

    SSH ist frei, zugang über die konsole ist da. NFS ist eingebunden und ich kann munter die daten hin und her schieben. ghettoVCB.sh wurde mit chmod a+x modifiziert und mit Unix-Format konvertiert.

  16. Bjoern on März 27, 2009 10:44 am

    @Memo Die Antwort hast du selbst gepostet: “The input to this script is a file that contains the display name of the virtual machine(s) separated by a newline.”

    Also erstellst du auf dem ESXi ein File das die Namen der virtuellen Maschinen beinhaltet. Pro Zeile ein Name.

    [...]
    VM1
    VM2
    VM3
    [...]

    aufrufen tust das Ganze dann ./ghettoVCB.sh /irgendwo/im/fs/dateimitdennamen

  17. Memo on März 27, 2009 11:25 am

    Ja, das war der grund. Ich nahm an, er würde vom shellskript aus alle virtuellen Maschinen auslesen und klonen. Hab gemacht und es cloned.

    vielen dank. Du hast mir sehr weitergeholfen. Bin jetzt mal für heute arbeitslos.:)

  18. TiTux on Oktober 15, 2009 9:55 am

    Mal ne dumme Frage:

    Oben hieß es doch, Zitat: “Für den ESXi war dies Script leider nicht verfügbar, da es auf Konsolenbefehlen aufbaut die der ESXi nicht kennt.”

    Ist damit gemeint, dass der ESXi gar keine Konsole anbietet oder dass er nur mit den Befehlen
    nicht umgehen kann, die dort benutzt werden?

    Sorry, wenn es sich blöd anhört, aber ich hatte bis jetzt nur mit dem XenServer zutun und weiß
    nicht, wie es unter Vmware aussieht. Aber ich gehe mal davon aus, dass er mit den Befehlen
    nicht umgehen kann, denn einen Zugriff auf die Konsole wird es wohl bestimmt geben.

    Gruß
    TiTux

  19. Bjoern on Oktober 15, 2009 10:09 am

    Dumme Fragen gibts nicht, nur dumme Antworten… Der ESX kann einfach mit mehr bzw. anderen Konsolenbefehlen aufwarten als der ESXi. Speziell die Geschichte zum Snapshots erstellen usw. So konnte das Visbu Script nicht einfach übernommen werden. Der ESXi hat aber ebenfalls eine Konsole (Busybox), muss allerdings erst freigeschaltet werden. Wie das geht, inklusive SSH steht hier: http://www.security-blog.eu/2008/09/29/esxi-ssh-einschalten/

  20. key6 on Januar 17, 2010 2:41 pm

    Hallo Lieber Bjoern,
    erstmal toll das du so informationen hier bereitstellst ^^ … ich bin immer wieder drüber glücklich das informationen frei zugänglich sind und zur vortbildung jedermann beitragen. Naja bisher kenn ich mich nur mit windows wirklich aus … nfs sind auchnoch neu für mich sowie ssh und linux befehle … ich hab jetz das erstemal erfolgreich ein esxi server installiert mit einem sbs2003 server … scheint alles zu funktionieren .. recht kompfortibel und gut muss man sagen …

    nun zu meiner Frage … hab bei Memo schon gesehn das er ein schritt weiter ist als ich … ich will jetz natürlich auch die sicherheit herstllen und backups machen … so ein nfs server … muss dazu ein eigener Server vorhanden sein ? oder gibs das auch als “externe Festplatte” ? zur not könnte ich auch schnell pc zusammenbauen … aber was für ein os können sie mir da empfehlen für ein nfs? Leider bin ich auch kein genie in sachen englisch … sonst wäre ich schon ein stück weiter …

    Aber so wie ich das seh ist der oben geposte link von dir die beste backup lösung für esxi Server ?!

  21. key6 on Januar 17, 2010 3:04 pm

    naja hab mich mal bissl durchgelesen bei dem link … und bei setup steht

    1) Download ghettoVCB.sh entweder ESX oder ESXi System

    mhh also bestimmt wenn ich zugriff auf mein esxi server hab soll ich das downloaden und installieren ,,,, björn können sie bitte mir eine kurze anleitung schreiben wie ich das zu händeln habe ? wie gesagt hab leider keine ahnun von den befehlen … putty hab ich jetz drauf … was nun ?!
    danke für jede hilfe

  22. Bjoern on Januar 19, 2010 1:28 pm

    @key6 Wenn du dir einen extra PC zusammenbauen willst, dann nimm am besten eine fertige NAS Distribution wie z.B. Freenas oder OpenNAS. Wie du das Backupscript installierst, steht eigentlich ganz gut auf der verlinkten Seite beschrieben. Der ESXi hat per default keinen SSH aktiviert, wie das funktioniert, findest du in meinem vorherigen Post. Ich empfehle dir aber dich ein wenig mit den Linux Grundbefehlen und Editoren auseinanderzusetzen, denn sonst kann es schnell passieren, dass du dein System verfriemelst ;-) Ich übernehme keinerlei Haftung für falsche Handhabung… sollte aber klar sein.

  23. Patric on Januar 21, 2010 10:02 am

    Hallo Björn,

    vielen Dank für die Infos, hat mir bei einem unserer Kunden die Lizenzkosten für Backupsoftware gespart. Hier ein paar Grundinfos:
    VMWare ESXi 4.0.0 auf einem X3400 von IBM mit RAID 5 als produktiven Host
    NAS-Server als Backup-Lösung per NFS angebunden.
    Darauf installiert 1 Windows 2008 R2 Server (80 GB System-HDD und 200GB Daten-HDD) und 1 Linux Server mit Oracle SQL Datenbank unter Fedora 12 (200GB System- und Daten-HDD)

    Wiederhergestellt ist das ganze auf einem 2. NAS-Server der als NFS Laufwerk auf einem anderen ESXi eingebunden ist, soll halt als Backuplösung arbeiten, falls der Haupthost ausfällt.

    Nun habe ich aber mal ein paar Fragen zum Best-Practice mit diesem Script:

    Sollten die VMs zum Zeitpunkt des Snapshots aus sein? Bei aktiven VMs startet Windows 2008 R2 erstmal die Starthilfe, weil das System ja quasi unterbrochen wurde.

    Weiterhin fällt mir auf, dass die grossen Datenpartitionen als “-flat” gekennzeichnet werden, hast du da schon Erfahrungen mit sammeln können?

    Ich habe Schwierigkeiten, nach erfolgtem Backup die Festplatte des 2. angeschlossenen Linuxservers an einen anderen ESXi anzuschliessen. Ich bekomme einen Logeintrag, der da lautet:
    “Jan 21 07:26:11.157: vmx| DISKLIB-DSCPTR: descriptor above max size: 214748364800″
    Dadurch lässt sich die vm nicht starten. Laut google.de bin ich aber der einer von 2en, die diesen Fehler haben.

  24. Patric on Januar 21, 2010 10:39 am

    Hallo nochmal,

    die zweite Frage habe ich mir grad selbst beantworten können:
    http://www.itexperience.net/2008/03/03/howto-recreate-vmdk-files/
    funktioniert auch hier einwandfrei. Ich werde zusätzlich zur täglichen Sicherung der Festplatten einmalig die Konfigurationsdateien sichern und diese extra ablegen. Ich denke/hoffe, dass ich damit dann alles hab ;o)

    Aber meine 1. Frage hätte ich schon gern ne Info zu :)

    Danke

    Patric

  25. Bjoern on Januar 21, 2010 2:33 pm

    @ Patric(k?) Mit dem 2008 R2 in Verbindung mit ESXi habe ich bisher noch keine Erfahrungen machen können… Unabhängig davon hatte ich bisher noch keine Probleme, das Backup im laufenden Betrieb zu machen. Getestet bisher W2K Server, W2k3, WXP und sämtliche Linuxdistris. Im Grunde sollte das eigentlich funktionieren, das Backupscript legt ja lediglich einen Snapshot an in den alle VHD Zugriffe geschrieben werden wärend die vmdk wegkopiert wird. Danach wird das Snapshot wieder entfernt und die Änderungen in die vmdk geschrieben. Bei meinen Systemen kommt es dabei auch zu keiner Unterbrechung, sie laufen ganz normal weiter.
    Passiert dies denn auch wenn du einen manuellen Snapshot erstellst? Was sagt denn das Log? Verliert der W2K8 wärenddessen kurz seine Platte?

  26. Bjoern on Januar 21, 2010 2:55 pm

    @Patrick Was mir gerade noch einfällt… Hast du die Vmware Tools auf den W2K8 installiert? Und noch ne Info, nutzt du den ESXi4.0 Update1? Laut VMware ist Win7 & W2K8 erst seit dem U1 voll supported.

  27. Patrick on Januar 25, 2010 4:53 pm

    Der R2 von W2K8 ist erst so richtig mit U1 supported. Haben damit bisher keine Probleme.

  28. Donnie on Januar 26, 2010 3:32 pm

    Zu der ganzen Sache habe ich noch eine Frage. Wenn ich manuell schon nebenbei Snapshots mache, kann ich die auch gleich automatisch sichern lassen?

  29. Bjoern on Januar 27, 2010 1:25 pm

    Ich glaube das Script funktioniert nur, wenn vorher keine Snapshots für die jeweilige VM existieren.

  30. Tom on Februar 12, 2010 2:55 pm

    Hi Björn,

    willst du mit deinem letzten Post sagen, dass das Script nur funktioniert, wenn ich generell keine Snapshots erstelle?

    Ich versuche gerade ein Backup mittels dieses Scriptes anzufertigen bzw. dauerhaft einzurichten.

    Ich habe dazu noch ein paar Fragen:
    1. Ich habe schon den SSH-Zugang eingerichtet. Muß ich eigentlich auch die Schritte die du in der Anleitung “ESXi Cronjob Backup (ESXi 4.0)” beschreibst machen?

    2. Wo legt man das Script am besten ab? Im root sicher nicht, oder? Ich hab es in ein Verzeichnis namens “backup” derzeit gelegt, ist das i.O.?

  31. Bjoern on Februar 12, 2010 3:15 pm

    @Tom Ja das wollte ich damit sagen… Klar kannst du Snapshots machen, um Updates etc. im Fehlerfall wieder rückgängig zu machen, allerdings darf die VM vor dem Einsatz des Scripts keinen Snapshot mehr haben…

    1. Wenn das Backup automatisiert ausgeführt werden soll, dann ja.
    2. Ich würde es auf einem VMFS Volume ablegen. Da kannst du sicher sein, dass es nach einem Reboot auch noch an seinem Platz ist. Also irgendwo ala. “/vmfs/volumes/deindatastore/backup”

  32. Tom on Februar 12, 2010 3:46 pm

    Hi Björn,

    erstmal will ich noch nachholen dir zu sagen, dass ich es wirklcih außerordentlich toll finde, dass du hier so ausführlich dein Wissen zur Verfügung stellst und so geduldig antwortest – echt klasse!

    Ich komme in der Anleitung “ESXi Cronjob Backup (ESXi 4.0)” an dem Punkt mit dem generieren der Keys nicht weiter. Verstehe ich es richtig, dass ich die Keys auf einer anderen Maschine erzeuge? Kopiere ich dann die Datei id_rsa.pub auf den ESXi und mache dann die Schritte mit “tar c – /.ssh | gzip > /bootbank/oem.tgz” weiter bzw. wie kopiere ich den Key z.B. mit WinSCP in die “authorized_keys”?

    Die Sache mit den Snapshots ist ein wenig hinderlich aber man muß wohl einfach dran denken die Snapshots zu commiten oder zu löschen.

  33. Bjoern on Februar 12, 2010 4:38 pm

    @Tom Vielen Dank… Geht runter wie Öl ;D

    Wenn du die Backups nicht in den ESXi eigenen Cron packen willst, dann hast du richtig verstanden, ssh-keygen auf nem 2. Host erzeugen und auf den ESXi als /.ssh/authorized_keys kopieren. Somit brauchst du kein PW mehr eingeben um dich via SSH zu verbinden.

    Variante 2 ist allerdings sinnvoller, brauchst keinen 2. Rechner…

  34. Tom on Februar 12, 2010 6:50 pm

    Hey Björn,

    die Backups sollen schon auf dem ESXi laufen, dazu ist er leistungsfähig genug (IBM x3650 M2 mit Intel Xeon Quad-Core, 32 GB RAM). Auf dem ESXi kann ich aber keine Keys erzeugen, da ssh-keygen scheinbar nicht drauf ist.
    Was meinst du ansonsten mit Variante 2?

  35. Bjoern on Februar 12, 2010 8:34 pm

    @Tom Variante 1 laut meinem Artikel ist wenn du das Backup von einer 2. Maschine anstartest, weil du z.B. mehr als 512 Zeichen in deinen Cron packen möchtest oder aber weil du nicht an den ESXi Files rumfriemeln willst. Du nutzt also quasi den Cronjob eines 2. Rechners um das Backup auf dem ESXi anzustoßen.

    Variante 2 nutzt den hauseigenen Cronjob Mechanismus des ESXi. Die Key basierte Authentifizierung brauchst du dafür nicht.

    Bei beiden Varianten läuft das Backup selbst aber schon auf dem ESXi selbst.

  36. Tom on Februar 15, 2010 12:22 pm

    Hi Björn,

    ich hab jetzt erstmal ein iSCSI Target gemountet und probiere gerade ein manuelles Backup (es läuft genau in diesem Moment)

    Das Kommando was ich dazu benutze ist folgendes:

    ./ghettoVCB.sh

    Meine Frage dazu:

    Kann ich die Parameter “-f VM” (die Liste der zu sichernden VMwares) und “-c /vmfs/volumes/Backup” (Zielort des Backups) auch in die Zeile für den Cronjob mit reinschreiben, also in die /etc/rc.local:

    echo “0 21 * * * /vmfs/volumes/datastore1/ghettoVCB.sh -f VM -c /vmfs/volumes/Backup” >> /var/spool/cron/crontabs/root

    Das Problem am manuellen Aufruf war, dass das Script nicht startete, wenn ich die Paramter -f und -c nicht angegeben habe. Müssen die daher auch in die rc.local?

  37. Bjoern on Februar 15, 2010 12:33 pm

    Hab grad nochmal auf die Seite des Scripts geschaut und gesehen, dass sich da einiges geändert hat… Vorher hat man das Ziel in dem Script selbst angegeben. Jetzt musst du die Sachen als Argument mitgeben, also auch im Cron bzw. rc.local um sie ins Crontable zu schreiben. Quasi so wie du sie in der Shellaufrufst.

  38. Tom on Februar 15, 2010 4:50 pm

    Backups sind getestet und laufen auch gut und lassen sich auch wieder hochfahren! Im nächsten Schritt muß ich noch das backup per Cron testen.

    Hast du noch eine Empfehlung für den Konfigurationspunkt “Format output of VMDK backup”. Ich bin mir nicht sicher was die beste Option dafür ist. Ich hab zwar schon unter “http://blog.xsteam.eu/dasblog/2009/06/12/VMDKFestplattendateienOptionenUnterVSphere40.aspx” nachgelesen aber naja …

    Kennst du eigentlich auch eine Möglichkeit über den erfolgreichen Abschluss eines Backups per Mail informiert zu werden? Im Script kann ich nichts finden!?

    Viele Grüße, Tom :-)

  39. Tom on Februar 16, 2010 11:22 am

    Hi Bjoern,

    wie ich gerade feststelle vermisse ich bei mir jegliche Art von cron. Ich kann “crontab” nicht aufrufen, habe auch unter /etc/… nichts mit cron … Mir scheint, dass der cron deamon nicht installiert ist. Wie kann das sein?

  40. Bjoern on Februar 16, 2010 11:38 am

    @Tom du hast doch den Artikel gelesen… Da steht alles drin was du wissen musst: http://blog.verfriemelt.com/index.php/2009/06/esxi-cronjob-backup/

    Die Crontab befindet sich beim ESXi hier: /var/spool/cron/crontabs/root

  41. Tom on Februar 16, 2010 11:50 am

    Hi Bjoern,

    ich hab den Artikel schon gelesen. Der Job ist auch in /var/spool/cron/crontabs/root über die Datei rc.local eingetragen aber der Job läuft nicht an. Normalerweise sollte ich doch die crontab auch über “crontab -e” prüfen können, oder? Aber wie gesagt, ich kann auf dem ganzen Server nichts von einem Cron Deamon finden, “find / -iname cron*” findet nur

    var/run/crond.pid
    /var/spool/cron
    /var/spool/cron/crontabs

    Versteh ich hier was völlig falsch?

  42. Bjoern on Februar 16, 2010 12:04 pm

    @Tom Versuch mal via /bin/busybox crond -b den Cron Dienst neu zu starten.

  43. Tom on Februar 16, 2010 12:08 pm

    Ja, konnte ich machen, zumindest kam kein Fehler.

    Ich hatte zu Testzwecken des ESXi auch immer komplett neu gestartet, damit ich weiss, dass der Cronjob einen Neustart überlebt. Der Eintrag war auch immer vorhanden aber er startet einfach nicht, obwohl die Syntax richtig ist.

  44. Tom on Februar 17, 2010 10:54 am

    Hi Bjoern,

    ich glaube ich habe den Fehler gefunden. Es lag am iSCSI Storage. Ich hatte den für Testzwecke nachträglich vergrößert, der ESXi hat die neue Größe zwar auch gesehen aber nicht den zusätzlichen Speicher und hat die Backups aufgrund mangelnden Speichers nicht schreiben können. Ich hab die iSCSI-Anbindung jetzt nochmal komplett neu gemacht, mit neuer ID etc. und jetzt läufts. Zumindest wurden über Nacht alle VMwares gesichert :)

    Kannst du mir vielleicht noch abschließend einen Tipp geben, wie man die Backups sinnvoll monitored? Eine Mailbenachrichtigung konnte ich noch nicht finden. Hast du einen Tipp bzw. wie machst du das?

    Viele Grüße, Tom

  45. Bjoern on Februar 17, 2010 5:26 pm

    Der ESXi hat leider keine Mailfunktion. Ich habe allerdings in meiner Testumgebung eine Möglichkeit gefunden, dem ESXi eMail beizubringen. Ist zwar ziemliches gefrickel aber er sendet. Werde in den nächsten Tagen hier einen Artikel darüber schreiben, wenn ich das Ganze verfeinert habe.

  46. Tom on Februar 18, 2010 10:44 am

    Na wenn es so verfriemelt ist, dann passt es doch perfekt hier her ;-) Ich mag intelligente Lösungen die nicht Out of the Box sind aber einen spitzen Dienst verrichten. Auf dem Weg dahin, dass diese auch laufen kann man vielleicht viel Zeit verbringen aber auch viel lernen!

  47. Patric on Februar 18, 2010 4:28 pm

    Hallo Björn,

    ich weiss, dass windows 7 und W2k8 erst mit dem U1 so richtig voll supported werden… Ich habe es aber bisher nicht geschafft, U1 einzuspielen. Jedenfalls hatte ich heute mal wieder Gelegenheit die Vorzüge dieses Scripts und des VMWare ESXi zu sehen. Letzte Nacht ist das RAID abgebügelt, wahrscheinlich hat ein Stromausfall dann dem Windows 2008 R2 den Rest gegeben, jedenfalls startete der heute morgen nicht mehr. Also habe ich die Sicherung vom Dienstag eingespielt und schuwpps lief die Kiste wieder.

    Gibt es eigentlich einen _schnelleren_ Weg, Daten auf den ESXi Host zu schaufeln? Mit dem im vSphere Client integrierten Dateibrowser hat der Kopiervorgang einer 80 GB HDD fast 2,5 Stunden gebraucht. So langsam ist das Backup ja nicht mal ;o) Das finde ich bei einem Gigabit LAN einfach zu schwach…

  48. Tom on Februar 18, 2010 4:41 pm

    Hi Patric, ich mische mich mal mit ein …

    Wie war denn die Platte angeschlossen an dem entfernten Gerät? Du mußt einfach mal betrachten was zwischen den Daten und dem ESXi liegt und da vielleicht nach einer Schwachstelle schauen.
    Ansonsten könntest du versuchen die Daten direkt aus dem ESXi auf das Datastore zu ziehen, insofern du Zugriff auf die Platte hast, wenn die Platte z.B. als NFS oder iSCSI gemountet ist.

  49. Tom on Februar 19, 2010 1:05 pm

    Hey Bjoern,

    sag mal kennst du einen Weg die Zeitzone des ESXi von UTC auf GMT+1 zu änderrn? Mich nervt es, dass die Jobs alle anders geplant werden müssen und außerdem die BIOS-Uhr des Servers damit auch falsch läuft.
    Der vSphere Client zieht sich zwar die richtige Zeit aber die BusyBox geht immer eine Stunde nach.

  50. Bjoern on Februar 19, 2010 1:11 pm

    Nein so viel ich weiß arbeitet der ESX/ESXi intern mit UTC und lässt sich imho auch nicht umstellen. Lasse ich aber gerne eines besseren belehren, wenn du ein eine Lösung findest ;D

  51. Tom on Februar 19, 2010 3:49 pm

    Also ich habe inzwischen eine Menge Seiten durchsucht aber überall ist beschrieben, dass an UTC nichts zu rütteln ist – verdammt.

    Ich hab im Moment ein neues Problem …
    Mein Cronjob startet nicht mehr, wenn ich den Server neu gestartet habe. Erst wenn ich via “/bin/busybox crond -b” den Cron Dienst neugestartet habe läuft er auch.

    Ich habe zur Abhilfe den Aufruf auch in die /etc/rc.local eingetragen und zwar nach dem Eintrag für den Cronjob.

    Hast du eine Idee woran das liegen könnte?

  52. Patric on Februar 22, 2010 12:54 pm

    Hallo Björn, Hallo Tom,

    zwischen den ESXi und dem NAS lag nur der Switch und das ist ein recht ordentlicher HP ProCurve Switch mit Gigabit LAN, zumindest soweit es mir der Kunde geschildert hat, vielleicht hat er ja auch was übersehen ;o).

    Sicherlich kann ich das Backup auch direkt Mounten und damit starten, das ist für Notfälle auch so vorgesehen, aber ich hatte da am Donnerstag genug Zeit, um das Kopieren durchzuführen.

    Danke und Gruss

  53. ESXi Python Support – Mailversand | Total Verfriemelt on Februar 23, 2010 12:50 pm

    [...] Geschichte mit dem ESXi Backupscript ist ja nicht neu und mich sowie viele andere User stört die fehlende Möglichkeit, Statusmails zu [...]

  54. Bjoern on Februar 23, 2010 1:15 pm

    @ Patric wenn du die Quelle nicht direkt mounten kannst, um dann die Sachen zu kopieren hilft dir vielleicht dies hier: http://www.veeam.com/vmware-esxi-fastscp.html

  55. Tom on Februar 23, 2010 2:49 pm

    How bizarre! Das Phython Script werd ich mir diese Woche mal anschauen, wenn ich noch Zeit dafür finde. Sieht nach einem guten Stück Arbeit aus!

  56. ElMuchacho on März 1, 2010 7:13 am

    moinsen … ich mal wieder ;)
    kann leider zu eurer Problematik so auf schnelle nicht viel beitragen, habe aber ein anderes Problem:
    Von meinen 4 VMs die auf dem ESXi laufen, kann ich nur drei sichern …
    Bei der 4. VM kommt immer folgende Meldung:
    error: failed to extract VM_ID MYVM
    snapshots sind keine im Ordner, und überhaupt sieht der Inhalt des Ordners sehr ähnlcih aus wie der , der anderen Ordner …

    ‘ne Idee ?

Senf dazugeben