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Total Verfriemelt

am Rande des Wahnsinns

Archive for the ‘ Linux ’ Category

Ich liebe die Kommandozeile und ich liebe es wenn manche Sachen einfach so funktionieren wie man es sich vielleicht denkt. Vorhin hatte ich gerade einen etwas größeren Download mit Firefox auf meinem Macbook laufen und musste mal schnell außer Haus. An den Download habe ich nicht mehr wirklich gedacht, erst als ich später Heim kam und mein Macbook aufwecken musste. Ich war mir nicht wirklich sicher, ob wget einen abgebrochenen FF Download fortsetzen kann, funktioniert aber prima.


wget -c http://pathtoserver/file.iso

Die Option -c bewirkt ein continue bzw. resume des Downloads. Wird wget im gleichen Verzeichnis ausgeführt, wo auch der abgebrochene Download liegt, reicht der Aufruf wie oben beschrieben. Sollte man wget von einem anderen Ort aufrufen, muss via -O der Pfad zur Datei angegeben werden.


wget -c http://pathtoserver/file.iso -O /Users/bjoern/Downloads/file.iso

Ich bastele mir gerade ein NAS zusammen und habe mich für ein Mini-ITX Atom D510 Board mit NM10 Chipsatz und einer onBoard Realtek 8168 NIC entschieden. Wichtig für ein NAS ist, dass es Netzwerk kann ;-) Tja nur doof, dass unter den meisten Distributionen der r8168 als r8169 erkannt und dementsprechend auch das falsche Modul geladen wird.


[root@nas ~]# lspci
00:00.0 Host bridge: Intel Corporation Pineview DMI Bridge
00:02.0 VGA compatible controller: Intel Corporation Pineview Integrated Graphics Controller
00:1c.0 PCI bridge: Intel Corporation 82801G (ICH7 Family) PCI Express Port 1 (rev 02)
00:1c.1 PCI bridge: Intel Corporation 82801G (ICH7 Family) PCI Express Port 2 (rev 02)
00:1d.0 USB Controller: Intel Corporation 82801G (ICH7 Family) USB UHCI Controller #1 (rev 02)
00:1d.1 USB Controller: Intel Corporation 82801G (ICH7 Family) USB UHCI Controller #2 (rev 02)
00:1d.2 USB Controller: Intel Corporation 82801G (ICH7 Family) USB UHCI Controller #3 (rev 02)
00:1d.3 USB Controller: Intel Corporation 82801G (ICH7 Family) USB UHCI Controller #4 (rev 02)
00:1d.7 USB Controller: Intel Corporation 82801G (ICH7 Family) USB2 EHCI Controller (rev 02)
00:1e.0 PCI bridge: Intel Corporation 82801 Mobile PCI Bridge (rev e2)
00:1f.0 ISA bridge: Intel Corporation Tigerpoint LPC Controller (rev 02)
00:1f.2 SATA controller: Intel Corporation 82801GR/GH (ICH7 Family) SATA AHCI Controller (rev 02)
00:1f.3 SMBus: Intel Corporation 82801G (ICH7 Family) SMBus Controller (rev 02)
02:00.0 Ethernet controller: Realtek Semiconductor Co., Ltd. RTL8111/8168B PCI Express Gigabit Ethernet controller (rev 03)

[root@nas ~]# lsmod | grep r81
Module                  Size  Used by
r8169                  37573  0
mii                     9409  1 r8169

Mit zuverlässigem Netzwerk ist da oft nicht viel, wenn man überhaupt einen “Link Up” bekommt. Hier muss man selbst Hand anlegen und sich erstmal den Treiber von Realtek besorgen.

Dieses Paket dann per USB Stick oder sonstwie auf das System wuppen und entpacken. Ist das erledigt, kann das Modul gebacken, installiert und bekannt gemacht werden:


[root@nas r8168-8.018.00]# make clean modules
make -C src/ clean
make[1]: Entering directory `/usr/src/r8168-8.018.00/src'
rm -rf *.o *.ko *~ core* .dep* .*.d .*.cmd *.mod.c *.a *.s .*.flags .tmp_versions Module.symvers Modules.symvers Module.markers *.order
make[1]: Leaving directory `/usr/src/r8168-8.018.00/src'
make -C src/ modules
make[1]: Entering directory `/usr/src/r8168-8.018.00/src'
make -C /lib/modules/2.6.18-164.el5/build SUBDIRS=/usr/src/r8168-8.018.00/src modules
make[2]: Entering directory `/usr/src/kernels/2.6.18-164.el5-i686'
 CC [M]  /usr/src/r8168-8.018.00/src/r8168_n.o
/usr/src/r8168-8.018.00/src/r8168_n.c: In function »rtl8168_tx_clear«:
/usr/src/r8168-8.018.00/src/r8168_n.c:8073: Warnung: Variable »dev« wird nicht verwendet
 CC [M]  /usr/src/r8168-8.018.00/src/r8168_asf.o
 CC [M]  /usr/src/r8168-8.018.00/src/rtl_eeprom.o
 LD [M]  /usr/src/r8168-8.018.00/src/r8168.o
 Building modules, stage 2.
 MODPOST
 CC      /usr/src/r8168-8.018.00/src/r8168.mod.o
 LD [M]  /usr/src/r8168-8.018.00/src/r8168.ko
make[2]: Leaving directory `/usr/src/kernels/2.6.18-164.el5-i686'
strip --strip-debug r8168.ko
make[1]: Leaving directory `/usr/src/r8168-8.018.00/src'

[root@nas r8168-8.018.00]# make install
make -C src/ install
make[1]: Entering directory `/usr/src/r8168-8.018.00/src'
install -m 744 -c r8168.ko /lib/modules/2.6.18-164.el5/kernel/drivers/net/
make[1]: Leaving directory `/usr/src/r8168-8.018.00/src'

[root@nas r8168-8.018.00]# depmod -a

Damit das System nicht auf dumme Gedanken kommt und womöglich noch das alte Modul nutzt, wird ein zusätzlicher Eintrag in die /etc/modprobe.d/blacklist erstellt.


blacklist r8169

In der /etc/modprobe.conf wird der alias für eth0 von r8169 auf r8168 abgeändert.


alias eth0 r8168

Nach einem Reboot oder entladen des alten Moduls && laden des neuen Moduls && Netzwerk Neustart sollte das neue Modul geladen sein und man kann fröhlich Daten schubsen.


[root@nas ~]# lsmod |grep r81
r8168                 100028  0

Am Wochenende habe ich meinen easyVDR geplättet und durch yaVDR 0.2.0 ersetzt. Der Grund ist ganz einfach… neuer Fernseher mit FullHD 40″ und dem ganzen Kino. yaVDR sieht dank dem PearlHD Skin moderner aus als easyVDR und funktioniert mit meinem Asus AT3N7A-I am HDMI out of the box. Als besonderes Schmankerl ist das Xbox Media Center XBMC in seinem PVR testing Branch eingebunden und funktioniert wirklich fabelhaft. Im VDR Menü -> Applications -> XBMC auswählen und XBMC startet. XBMC beenden und man findet sich im VDR wieder. So muss es sein.

Zitat von einem Forenuser: VDPAU für Dumies, also natürlich auch Support für HD Material :-D

Wer sich einen HD-HTPC zusammenbasteln will und eine DVB-S/2- oder DVB-C TV-Karte zum TV schauen hat, sowie eine schöne Mediacenter Oberfläche habe will, sollte sich yaVDR einmal genauer ansehen. Einzig und allein die Verfriemelung meiner Toshiba MCE USB-Remote PX1246E-1ETC kostete mich einige Stunden. Die Lösung habe ich dann hier gefunden.  Jetzt kann ich VDR sowie XBMC vom Sofa aus mit der Fernbedienung steuern.

Hier ein Video von yaVDR 0.1.1 (noch Ubuntu 9.10) in Aktion:

YouTube Preview Image

[Link zum yaVDR Download]

So gegen Ende April muss sich einer meiner Server gedacht haben, ich berechne jetzt mal die Antwort auf die Frage des Lebens, des Universums und dem ganzen Rest. Denn anders kann ich mir dies nicht erklären:

Ratet mal was auf der Console stand als ich mich anmeldete:

Da ich ja schon mein Storage relativ stromsparend gebaut habe, möchte ich nun mal meinen Tapeten IPCop ablösen und ebenfalls durch eine Green-IT Lösung ersetzen. Ein normaler Router wie sie von den Providern mitgeliefert werden reicht mir nicht aus. Ich möchte auch die Möglichkeit haben, mich per VPN zuhause einzuwählen, feinere Firwallregeln erstellen und vielleicht noch etwas QoS zu machen. Klar gibts die Möglichkeit einen Linksys WRTXXX zu nehmen und dort ein OpenWRT, DD-WRT oder sonst etwas zu installieren, find ich aber eher langweilig… Ich verspürte den inneren Drang, mich mal wieder an was neuem auszutoben.

Tapeten Firewall

Ziel meiner Begierde sind also Embedded System wie Soekris, Wraps oder eben wie hier schon vor mir liegt, ein Alix 2D13 von PC Engines.

Alix 2D13

Hier im Varia-Store gibt es das Board im Bundle mit Steckernetzteil, 4GB CF Flash Karte und Aluminium Gehäuse für 136,99 €.

Das Board hat keine Grafikkarte, was für meine Zwecke aber auch nicht wirklich notwendig ist. Der serielle Port reicht vollkommen aus. Leider unterstützt das Board kein booten von USB, also muss man entweder auf vorgefertigte Images zurückgreifen und diese per CF Kartenleser und dd auf die CF Karte bügeln oder man installiert via PXE. Ich habe mich zum testen erstmal auf ein fertiges EMBCop Image entschieden, der EMBCop ist eine angepasste Version des IPCops, in dem unter anderem die Lese/Schreibzugriffe auf die CF Karte optimiert wurden.

Auf den ersten Blick muss ich sagen, dass ich keine Unterschied zwischen dem Alix und meinem alten PIII 450 feststellen kann. Das Webinterface ist ohne Verzögerungen zu bedienen und unsere 25MBit KD Leitung meistert der Geode fast im Schlaf… Alles in allem bin ich wirklich zufrieden.

Als nächstes werde ich mir dann also noch eine MiniPCI Wlan Karte samt Pigtails und Antennen bestellen um dann auch noch den WLan Accesspoint abschalten zu können.

Die Geschichte mit dem ESXi Backupscript ist ja nicht neu und mich sowie viele andere User stört die fehlende Möglichkeit, Statusmails zu versenden.  Ich habe bisher ab und zu mal in die Backups geschaut und geguckt ob auch alles gesichert wurde. Da auf dem ESXi bei mir nur unkritische Systeme laufen, ist es nicht ganz so wild wenn mal ein Backup fehlt, nervig ist es dann aber trotzdem. Nun ist es mit Hausmitteln aber nicht möglich Mails zu versenden und ich denke VMware hat sich etwas dabei gedacht, die Busybox so extrem abzuspecken. Zum einen werden Sicherheitstechnische Gründe dahinter stecken und zum anderen soll der ESXi auch auf USB Sticks etc. passen. Also muss eine andere Lösung her und beim erforschen des Systems ist mir Python eingefallen. Leider hat VMware auch hier an sehr vielen Librarys gespart, so fehlt auch die wichtigste Lib für den Mailversand, die smtplib.


Python 2.5 (r25:51908, Mar  5 2007, 23:18:19)
[GCC 4.1.1] on linux2
Type "help", "copyright", "credits" or "license" for more information.
>>> import smtplib
Traceback (most recent call last):
 File "<stdin>", line 1, in <module>
ImportError: No module named smtplib

Die Ausgabe zeigt schon, dass VMware die Version 2.5 einsetzt. Also habe ich eben diese Version von Python heruntergeladen und den enthaltenen Lib Ordner auf einen Datastore entpackt.

Link

[More]

Wie ich hier bereits anmerkte, ist es keine sonderlich gute Idee, den ESXi mit dem VMkernel Interface direkt ins Internet zu hängen. Leider hat der ESXi von Haus aus keine Firewall integriert, mit der man jetzt den Zugriff auf die Konsole reglementieren könnte. Abhilfe gibt es aber trozdem. Ich habe bei meinem Hetzner ESXi eine statische Route zu unserer festen IP und als Backup noch eine auf eine alternative gesetzt, sowie das Default GW gelöscht.

[More]

Im Zuge der von karl-tux-stadt.de ins Leben gerufenen Blogparade – Exotische Linuxdistributionen, habe ich mich mal an die Arbeit gemacht und ClearOS unter die Lupe genommen.

ClearOS (ehemals ClarkConnect)  ist ein Netzwerk-und Gateway-Server für kleine Unternehmen. Basierend auf CentOS, einem Klon von Red Hat Enterprise Linux enthält die Dsitribution eine umfangreiche Liste von Funktionen und integrierten Diensten, die einfach über eine intuitive, webbasierte Benutzeroberfläche zu konfigurieren sind. Einige der Tools in ClearOS sind zum Beispiel Antiviren-, Antispam, VPN, Content Filtering, Bandbreiten-Manager, SSL-Zertifizierung und Web-Log-Analyser, um nur einige der verfügbaren Module zu nennen. Ein ISO wird kostenlos im ClearOS Download Center zur Verfügung gestellt.

[More]

Seit Tagen schon stören mich die Spammer, die als Referer eine eindeutig nicht- jugendfreie Domain hinterlassen. Bisher hat Akismet zwar alles schön säuberlich rausgefiltert aber trotzdem stört es mich, dass sie bis ins Backend durchkommen. Da der Blog hier auf einem Lighttpd läuft, habe ich mich mal nach einer Möglichkeit umgeschaut, die bösen Buben schon vor dem Kommentieren abzuweisen.

Folgender kleiner Einzeiler in der vhost Konfiguration schickt jeden Referer der eins der Schlagwörter beinhaltet, auf ein 403 Forbidden.

$HTTP["referer"] =~ "fuck|viagra|cialis|sperm|ass" { url.access-deny = ( "" ) }

Und tschüss…

Testen kann man das übrigens ganz schön mit dem RefControl AddOn für den Firefox.

Tja irgendwie gibt es im Moment keine Verfriemelungen über die ich schreiben könnte und auch sonst nichts spannendes aus dem Leben. Samstag sind wir bei dem großen schwedischen Möbelhaus in Kassel gewesen und ich habe mir endlich mal einen neuen Schreibtisch gegönnt… Die Anforderungen, die ich an den neuen Tisch hatte:

Große Arbeitsfläche – Mindestens 160×75

Günstig – Nicht über 150 €

Das wars auch schon ;-)

Nachdem ich mir dort dann den einen oder anderen angeguckt hatte fiel die Wahl eigentlich auf eine reine Arbeitsplatten- Bein Kombination. Somit habe ich jetzt eine 200 x 75 Arbeitsplatte für sage und schreibe 29 € und 4 Stahlbeine für je 3 €. Das Ganze ist dazu noch stabil und kann bei belieben je nach Lust und Laune selbst lackiert werden.

PB230829

Heute kam dann auch noch mein “LPIC-1 Lernbuch” an. Habe mir nämlich vorgenommen, etwas für meine Bildung zu tun und mein “Können” zertifizieren zu lassen ;-) Ich bin mir noch nicht ganz sicher wann ich zur Prüfung gehe, werde aber sicher irgendein Linuxtag Angebot oder ähnliches mitnehmen. Ich denke für 75€ kann man das mal machen… Als Berufseinsteiger ist sowas in einer Bewerbung sicher auch ganz sinnvoll.

Gibt es eigentlich LPIC Zertifizierte unter meinen Lesern und kann mal einer etwas aus eigener Erfahrung erzählen? Schon Vorteile durch solche Zertifizierungen ala LPIC, MCSE, VCP, etc. pp. gehabt?