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Total Verfriemelt

am Rande des Wahnsinns

Posts Tagged ‘ Linux ’

Im Zuge der von karl-tux-stadt.de ins Leben gerufenen Blogparade – Exotische Linuxdistributionen, habe ich mich mal an die Arbeit gemacht und ClearOS unter die Lupe genommen.

ClearOS (ehemals ClarkConnect)  ist ein Netzwerk-und Gateway-Server für kleine Unternehmen. Basierend auf CentOS, einem Klon von Red Hat Enterprise Linux enthält die Dsitribution eine umfangreiche Liste von Funktionen und integrierten Diensten, die einfach über eine intuitive, webbasierte Benutzeroberfläche zu konfigurieren sind. Einige der Tools in ClearOS sind zum Beispiel Antiviren-, Antispam, VPN, Content Filtering, Bandbreiten-Manager, SSL-Zertifizierung und Web-Log-Analyser, um nur einige der verfügbaren Module zu nennen. Ein ISO wird kostenlos im ClearOS Download Center zur Verfügung gestellt.

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Will man einen Telefonserver in einer virtuellen Maschine betreiben, hat man theoretisch 2 Möglichkeiten. 1. Man setzt komplett auf VoIP oder 2. man nutzt Lancapi um via LAN Zugriff auf eine ISDN Karte zu haben, die in einem physischen Server steckt. In meinem Fall habe ich die AVM Fritzcard in einen Backupserver eingebaut.

Zunächst sollte man erst einmal auf dem Rechner, in dem die ISDN Karte steckt, die isdn4k-utils fcpci sowie die capi4k-utils installieren.

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Die Daemontools unter Linux sind nicht dazu da .ISO oder .IMG Files zu mounten, wie etwa bei den Daemontools unter Windows, sondern sie machen einen Dienst “Hochverfügbar”. Daemontools ersetzen für die überwachten Dienste, die Init Scripte und starten einen Dienst innerhalb von 5 Sekunden nach Absturz oder beenden neu. Der Daemon supervise, überwacht alle Dienste, für man unter dem Ordner /service/$DIENST ein Run-Script angelegt hat.

Die Installation der Daemontools ist unter CentOS5 leider etwas tricky. Ohne Eingriff kompiliert die 0.76 Version von D.J. Bernstein leider nicht fehlerfrei. Wer eine andere Distribution einsetzt, kann evtl. gleich bei der Konfiguration weitermachen. Sollte man bei der Installation allerdings folgenden Fehler erhalten,

usr/bin/ld: errno: TLS definition in /lib/libc.so.6 section .tbss mismatches non-TLS reference in envdir.o

muss man in der “src/conf-cc” die Zeile, welche mit gcc anfängt, durch ein

-include /usr/include/errno.h

ergänzen.

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Wer einen Postfix Mailserver betreibt, möchte sicher auch mal wissen, was für einen Maildurchsatz dieser hat. Ich stelle hier mal 2 Möglichkeiten vor.

1. Pflogsumm

Pflogsumm ist ein PERL Skript, dass Logeinträge des Mailservers Postfix übersichtlich zusammenfasst. Es ist praktisch im Alltag und hilft dem Administrator eventuelle Probleme vorab zu erkennen. Eine detailierte Aufstellung seiner Fähigkeiten findet sich auf der Website des Autors Jim Seymour. (Quelle und deutsche Sourcen)
Voraussetzung ist natürlich ein Postfix Mailserver. Der für dieses Howto genutzte Postfix läuft unter CentOS5.2.
Die Installation von Pflogsumm weicht u.U. je nach Distribution ab.

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Die Bash Completion wird jeder kennen und lieben gelernt haben, der mal länger in der Shell rumgetippt hat. Die Standardversion kann Dateinamen und Ordner etc. vervollständigen. Das Paket bash-completion lässt sich einfach per Apt, Yum oder pacman installieren. Nach einem re-login stehen die erweiterten Funktionen zur Verfügung. Was ich häufig nutze, ist die Vervollständigung bei ssh Verbindungen. Bash Completion liest die known_hosts aus und ergänzt nach einem ssh TAB TAB den Hostnamen.

Auch sehr schön, wenn man sich Argumente von Befehlen nicht merken kann. Ein find – TAB TAB z.B. gibt folgende Liste aus.

[root@dagan ~]# find -
-amin      -cnewer    -empty     -follow    -fstype    -ilname    -iregex    -maxdepth  -mtime     -noleaf    -print     -regex     -uid       -xdev
-anewer    -ctime     -exec      -fprint    -gid       -iname     -links     -mindepth  -name      -nouser    -print0    -size      -used      -xtype
-atime     -daystart  -false     -fprint0   -group     -inum      -lname     -mmin      -newer     -ok        -printf    -true      -user
-cmin      -depth     -fls       -fprintf   -help      -ipath     -ls        -mount     -nogroup   -perm      -prune     -type      -version
[root@dagan ~]# find -

Sehr nützlich und auf jeder meiner Linuxkisten installiert.

Und jetzt alle Macuser mal aufpassen! Bash-Completion gibt es auch im Macports Repository. Nach installiertem Macports, kann man ebenso bash-completion auf seinem Mac installieren.


bjoerns-macbook:~ bjoern$ sudo port install bash-completion
Password:
--->  Computing dependencies for bash-completion
--->  Fetching bash-completion
--->  Attempting to fetch bash-completion-1.1.tar.gz from http://bash-completion.alioth.debian.org/files/
--->  Verifying checksum(s) for bash-completion
--->  Extracting bash-completion
--->  Applying patches to bash-completion
--->  Configuring bash-completion
--->  Building bash-completion
--->  Staging bash-completion into destroot
--->  Installing bash-completion @1.1_2
To use bash_completion, add the following lines at the end of your .bash_profile:

 if [ -f /opt/local/etc/bash_completion ]; then
 . /opt/local/etc/bash_completion
 fi

--->  Activating bash-completion @1.1_2
--->  Cleaning bash-completion

Es gibt Tage, da sucht man sich dumm und dämlich, verfriemelt von hinten, durch die Brust, ins Auge und nutzt z.B. Sieve Scripte um eingehende Mails vom Dovecot LDA als Kopie an eine weitere Adresse zu schicken und an anderen Tagen, entdeckt man, dass Postfix dies von Haus aus unterstützt.

Dazu in der /etc/postfix/main.cf folgende Zeile hinzufügen:

recipient_bcc_maps = hash:/etc/postfix/recipient_bcc

Mit dem Editor der Wahl, die /etc/postfix/recipient_bcc anlegen und die Zuordnung erstellen:

mail1@example.com backup@foobar.com
mail2@example.com backup@blablub.com

Die Tabelle kann auch mit Regex umgehen, somit sind auch folgende Schreibweisen möglich:

/(.*)@(example.com)/  backup@example.com

Danach muss auf der Kommandozeile postmap ausgeführt werden, um die Datenbank zu erstellen.

postmap /etc/postfix/recipient_bcc

Nach einem beherzten postfix reload oder Neustart des Postfix sollte die eingehenden Mails zusätzlich in dem 2. Mailaccount eintrudeln.

Wie ich erwartet habe, eröffnen sich mit Windows 7 neue Fallstricke in einer heterogenen Umgebung. So lässt sich Windows 7 nicht ohne weiteres als Mitglied einer Samba Domäne hinzufügen. Wie der auf Pro-Linux gerade erschienene Kurztipp beschreibt, reichen 2 kleine Änderungen in der Registry um Win 7 beitreten zu lassen.

Öffnen Sie dazu »regedit« und tragen unter

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanWorkstation\Parameters]

folgenden neuen Werte als DWORD ein:

DomainCompatibilityMode = 1
DNSNameResolutionRequired = 0

[Pro-Linux Artikel]

Seit gestern gibt es das Archlinux Magazin, eine Mischung aus Newsletter, Tips und Programmvorstellungen.

Hier als PDF

Hier als HTML

Suse Studio

August 6, 2009 | 2 Comments | Allgemein, IT, Linux

SUSE Studio ermöglicht es einem, eine auf seine Bedürfnisse angepasste Appliance zu erstellen. Einfach gesagt, per klicki bunti im Browser seine eigene Distribution zusammenstellen und als Disk Image, CD-ISO oder XEN/Vmware VM exportieren. Ne sehr interessante Lösung wie ich finde. Momentan befindet sich SUSE Studio noch im Beta Stadium und man braucht schon etwas Glück einen Invite zu erlangen, trotz allem sieht das Projekt aber schon sehr vielversprechend aus und mein zusammengeklickter Webserver funktioniert 1a.

Bilder sagen aber mehr als tausend Worte:

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Der Linuxclient soll sich ja bereits in der Entwicklung befinden, doch bis es so weit ist und er endlich erscheint, nutze ich einen Trick, der zumindest den Anschein hat als würde der Client nativ unter Linux laufen.

2009-07-23-101515_1920x1200_scrot

Ist natürlich ganz schön gemogelt aber was tut man nicht alles…

1. Unter Linux installiert man sich den RDP Client RDesktop.

2. Auf dem Windowsserver, wo auch der vSphere Client installiert ist, das Paket seamlessrdp.zip von Cendio herunterladen und entpacken.

3. Auf dem Linux einen Programmstarter, Link oder was auch immer mit folgendem Inhalt erstellen:

rdesktop -A -s "c:\seamlessrdp\seamlessrdpshell.exe C:\PROGRA~1\VMware\INFRAS~1\VIRTUA~2\Launcher\vpxClient.exe" 192.168.20.14

Die Pfade und die IP des Windowsservers müssen eventuell angepasst werden.